
Ich hatte stets ein „offenes Haus“, sprich Mitbewohner sowie Freunde waren stets dabei und willkommen! Mit der seit über 10 Jahren an meiner Seite lebenden Frau wurde weiterhin gemeinschaftliches Wohnen ausgiebig getestet – wir können damit gut umgehen!
Unser Reihenhaus in München entspricht nicht mehr dem, was wir brauchen und wollen. Unsere Kinder haben alle Ihr eigenes Leben und Treppen werden uns bald zu mühsam werden. Daher wollen wir in ein altersgerechtes, genossenschaftliches Gemeinschafts-Domizil wechseln. Wir möchten bereits jetzt für ein sinnerfülltes, selbstbestimmtes „Altersleben“ sorgen – ein im Alter erzwungener Wechsel erscheint uns viel problematischer.
Die angestrebte Wohnform soll beispielsweise Möglichkeit zur Selbstversorgung mit sich bringen und muss nicht in einer Stadt wie München liegen. Es empfiehlt sich das Großstadtobjekt an eine Familie weiterzugeben und damit (hoffentlich letztmalig) in ein den kommenden Erfordernissen gerecht werdendes Objekt zu investieren. In Anbetracht der aufkommenden Situation ist es sinnvoll das jenseits einer Linie Rhein zu tun.
Aus diesem Grund werde ich eine Genossenschaft gründen, ein geeignetes Objekt finden und es schrittweise dem Zweck zukommen lassen. Auf dieser Seite können sich Interessierte informieren, Beiträge verfügbar machen, Ideen einbringen, sonst irgendwie beteiligen und zu geeigneter Zeit Mitglied werden. Der Projektplan besteht und wir laufend erweitert und angepasst.
Meine Erfahrung im Gründen und Führen von Unternehmen möchte ich jetzt dazu einsetzen das Vorhaben zu planen und umzusetzen. Dabei greife ich auch auf Wissen und Erfahrung von etablierten Organisationen im Genossenschafts Umfeld wie beispielsweise die Mitbauzentrale-München, FORUM Gemeinschaftliches Wohnen oder Bayern-Pflege-Wohnen zu.
Unser genossenschaftliches Wohnen für ältere Menschen zielt darauf ab, altersgerechten Wohnraum zu schaffen, der folgende Aspekte integriert:
- Auf Wunsch Unterstützung bei allen Mitglieder-Belangen bereits zu Beginn beispielsweise vom Verkauf Ihres Hauses über ausloten der Fördermöglichkeiten bis hin zur Einrichtung im Chateau Retraite
- Gemeinschaftliches Wohnen: Förderung von sozialen Kontakten und gegenseitiger Unterstützung unter den Bewohnern
- Serviceleistungen: Unterstützung im Alltag durch optionale Dienstleistungen wie Unterstützung bei Bürokratie, Haushaltshilfen, Essenslieferung und Freizeitangeboten
- Kommunale Anbindung: Aktive Einbindung in das Gemeindeleben und Zugang zu öffentlichen Infrastrukturen
- Pflegeoptionen: Möglichkeit der ambulanten oder stationären Pflege bei steigendem Bedarf
- Nachdem Junge automatisch Älter werden sind auch Junge Interessenten herzlich willkommen
Ein neuer Lebensabschnitt…
.. mit allem was das Leben schön macht!
